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FUK CIRS

Funktionsweise FUK-CIRS

Erfassung und Auswertung von Beinahe-Unfällen im Feuerwehreinsatz

Einem Schadensfall gehen zahlreiche Beinahe-Unfälle voraus…

Die Idee zur Erfassung von Beinahe-Unfällen stammt aus einer Untersuchung in der Industrie. So analysierte der Versicherungsingenieur H. Heinrich das Verhältnis von schweren Unfällen, leichten Zwischenfällen und Beinahe-Unfällen. Aus dieser Untersuchung ist die sog. Heinrich-Pyramide entstanden, wonach einem tatsächlichen Unfallereignis zahlreiche Beinahe-Unfälle vorausgehen. Die Erkenntnisse aus dem Zusammenhang zwischen Beinahe-Unfällen und echten Schadensereignissen hat zuerst die Luftfahrtbranche systematisch genutzt. In den USA werden seit den 70ern Beinahe-Unfälle der Luftfahrt detailliert untersucht. Dies ist einer der wesentlichen Gründe, weshalb das Flugzeug zum sichersten Transportmittel zählt.

 

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Beinahe-Unfälle ohne Folgen

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Bagatellschäden

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Schadensfall

Erst seit einigen Jahren gibt es in Deutschland Versuche, Beinahe-Unfälle im Rettungsdienst und Krankenhaus systematisch und zentral zu erfassen. Diese Ansätze zielen allerdings hauptsächlich auf die Vermeidung von Patientenschäden ab. Im Feuerwehreinsatz geht es aber insbesondere um den Schutz der Einsatzkräfte. Daher hat die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehr-Unfallkassen HFUK Nord, Mitte, Brandenburg und Niedersachsen im Jahr 2011 beschlossen, einen neuen Weg zur Erfassung von Beinahe-Unfälle im Feuerwehreinsatz gehen. Zu diesem Zweck ist gemeinsam mit dem Institut für Management der Notfallversorgung das FUK-CIRS entwickelt worden.

 

Systematische Analyse von Beinahe-Unfällen mit FUK-CIRS

Der in anderen Branchen und Ländern gebräuchliche Begriff CIRS steht für „Critical Incident Reporting System“ und bezeichnet die systematische Erfassung von kritischen Ereignissen und Beinahe-Unfällen. Dementsprechend bezeichnet FUK-CIRS die Erfassung von Beinahe-Unfällen für die Feuerwehr-Unfallkassen.

Durch die Besonderheiten im Feuerwehreinsatz kommt es oft zu gefährlichen Situation, die noch „gut gehen“ und nicht zu einer Katastrophe führen. Allerdings könnten andere Zufälle in diesen Situationen dazu führen, dass aus dem Beinahe-Unfall ein tatsächlicher Schaden wird. Wenn man selbst den Beinahe-Unfall erlebt und erkennt, erkennt man später in einer ähnlichen Situation die Gefahr und reagiert entsprechend. Bei anderen Einsatzkräften und Feuerwehren kann eine identische Situation zu Schadensereignissen führen, da die entsprechende Selbsterfahrung fehlt. Diese „Wissenlücke“ möchte das FUK-CIRS füllen, damit auch andere Einsatzkräfte aus den beschriebenen Beinahe-Unfällen lernen. Hier lebt das FUK-CIRS von der Aktivität und den freiwilligen Meldungen von relevanten Beinahe-Unfällen aller Angehörigen der Feuerwehr.

Alle eingehenden Meldungen werden systematisch analysiert und redaktionell bearbeitet. Anschließend werden Fallbeispiele erstellt oder konkrete Tipps zu den kritischen Situationen gegeben, um echte Schadensfälle zu vermeiden.